Hausbau-Tagebuch
| Freitag, den 31. Oktober 2008 |
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| Innenarbeiten uvm. wurden durchgeführt |
| Obwohl der Estrich immer noch trocknet, ist in der zweiten Wochenhälfte doch sehr viel passiert. Am Dienstag haben wir uns mit unserem Bauleiter getroffen. Er hat sich den aktuellen Stand der Bauarbeiten angesehen und wir hatten noch die Gelegenheit, das ein oder andere Thema anzusprechen, bzw. die ein oder andere Frage zu stellen. Am Mittwoch wurde mir den Innenspachtelarbeiten begonnen. Auch wenn es während der Arbeiten sehr chaotisch aussah, haben die Jungs sehr gut gearbeitet. Sehr schnell (an einem Nachmittag war fast das gesamte DG fertig) und sehr sauber. Donnerstags war dann das EG dran. Freitags noch ein paar Restarbeiten. Am Donnerstag sind dann noch unsere Fliesenleger gekommen und wollten sich die Baustelle vor Ort ansehen. Bei diesem Besuch habe sie auch direkt eine Feuchtigkeitsmessung am Estrich vorgenommen. Im EG sieht es schon sehr gut aus. Zwischen 0,8 und 1,5% Restfeuchte. Das ist für die relativ kurze Zeit (heute 3 Wochen) schon sehr gut. Anhydritestrich kann ab einer Restfeuchte von 0,5% mit einem Bodenbelag versehen werden. Im Dachgeschoss haben wir leider noch eine Restfeuchte von 3 - 8%. Hier dauert der Trockenvorgang wohl etwas länger. Unser Bauleiter hat jetzt die Heizung nochmal anders eingestellt, das oben mehr geheizt wird. Trotzdem wollen die Fliesenleger nächste Woche schonmal mit dem Abschleifen des Estrich und mit den Wandfliesen beginnen. Das ist ein Punkt, den wir bisher noch nicht erwähnt haben. Er ist aber für alle Bauherren interessant, die sich selber um die Bodenbeläge kümmern wollen. Der verwendete Anhydritestrich kann nach seiner trockenphase nicht direkt mit Fliesen belegt werden. Es bildet sich an der Oberfläche eine sogenannte Sinterschicht, die erst abgeschliffen werden muß. Ohne diesen Schleifvorgang würden keine Fliesen halten. Außerdem ist dieser Estrich sehr saugfähig und muß vor dem Fliesenlegen grundiert werden. Das sind Arbeitsgänge, die wir vorher nicht kannten. Wir wurden dann erst bei der Bemusterung auf diese wichtigen Arbeitsschritte hingewiesen. Wir haben uns dann nochmal selber informiert, ob das wirklich durch uns gemacht werden muß. Laut VOB gehört aber die Durchführung des "Reinigungsschliffs" nicht zu den Aufgaben des Estrichlegers, sondern wäre dann als Zusatzleistung zu bezahlen. Am Donnerstag sind gleichzeitig aber noch mehr Dinge passiert. Eine Kolonne der Firma Hundhausen ist gekommen, um den zweiten Arbeitsschritt an der Garage durchzuführen. Jetzt sieht sie endlich aus, wie eine richtige Garage. Die Verschalung ist ab, die Stützen sind raus und alle "Problemstellen" wurden sehr schön ausgebessert. Anfang nächster Woche soll dann noch das Tor kommen. Dann können wir die Garage endlich dafür nutzen, wofür man eine Garage gekauft hat.....man stellt sie so voll mit Sachen, daß nachher kein Auto mehr reinpasst ;-) Hinterm Haus ist es Donnerstags ebenfalls weiter gegangen. Durch einen Graben wurden die beiden Erdwärmesonden, die bisher einfach aus ihrem Bohrloch guckten, verbunden und in einen Verteilerschacht zusammengeführt. Von Verteilerschacht wurden die Sonden dann durch die dafür vorgesehenen Lehrrohre in den Keller geführt. Da sie jetzt schonmal im Haus sind, warten sie nur noch auf einen Anschluss, durch die Heizungs und Sanitär Firma. Gute Nachrichten gabs auch vom Möbelhaus. Unsere Küche ist schon zu teilen angekommen und wir konnten schon einen Termin für die Lieferung und Montage vereinbaren. Am 01.12 wird geliefert und ausgepackt, am 02.12 wird aufgebaut und montiert. |




















